14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs

14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Wie war es, den Ersten Weltkrieg mitzuerleben?

In Geschichtsbüchern lernen wir, was war. Wir lernen wann Könige lebten und starben, Kulturen blühten und untergingen, wann Schlachten stattfanden und wann Imperien aufstiegen und zerfielen. Was fehlt ist die Antwort auf eine ganz einfache und sehr menschliche Frage: Wie fühlten sich die Menschen, die diese Ereignisse selbst erlebten? Wie war es, den Ersten Weltkrieg mitzuerleben? Zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs braucht es mehr als nur noch eine Dokumentation über diese oder jene Schlacht, über Bündnisse und Verträge. In »14-Tagebücher des Ersten Weltkriegs« erzählen wir vom größten Krieg, den die Menschheit bis dahin erlebt hatte - und zwar ausschließlich aus den Augen derer, die Ihn miterlebten. Aus über 1.000 Tagebüchern und Briefsammlungen aus dem Ersten Weltkrieg haben wir mit einem internationalen Team von Rechercheuren und Autoren in 4-jähriger Recherche die 14 spannendsten, bewegendsten und tiefgründigsten ausgewählt, um sie noch einmal durch den Krieg zu begleiten . Einen kleinen Jungen, der gerade in der Schule die Invasion der Hunnen durchnimmt - und dann miterleben muss, wie seine Heimatstadt Sedan von deutschen Truppen besetzt wird. Einen österreichischen Soldaten, der, obwohl eigentlich untauglich für den Militärdienst, trotzdem rekrutiert wird, nur um kurze Zeit später von russischen Truppen gefangen genommen und zur Zwangsarbeit nach Sibirien geschafft zu werden. Die Tochter eines Kosakenoberst, die ihrem Vater in den Krieg folgt, bald selbst zur Soldatin wird, aber niemals in ihre Heimat zurückkehren sollte. Diese und 11 weitere Geschichten verweben wir über 8 Folgen hindurch zu einem Gesamtbild des Krieges, das es so noch nicht gegeben hat. Anhand der Geschichten unserer Hauptfiguren erfahren wir die wichtigsten Aspekte des Krieges - den scheinbar plötzlichen Kriegsausbruch, das Leid in den Schützengräben, den schier übermenschlichen Einsatz der Ärzte und Helfer, die allgegenwärtige Kriegspropaganda, die industrialisierte Kriegsführung, das schwere Los der Zivilbevölkerung, die Aufstände gegen den Krieg und die herrschenden Systeme, das Kriegsende und seine Folgen. Die Schlüsselmomente der Geschichten unserer Hauptfiguren erzählen wir in hochwertigen Spielszenen aus ihrer Sicht, um den Zuschauer noch dichter an ihre Erlebnisse heranzuführen. Bewegendes, in HD neu digitalisiertes und zum Teil koloriertes Archivmaterial liefert zusätzliche Fakten und bringt uns die dramatische Zeit von damals noch näher.

 

Pressestimmen:

„Packend und anrührend und wahr. Ein Meilenstein für das Europäische Fernsehen.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Fantastisches Fernsehen. Die Gefühle fahren Achterbahn." NRC-Handelsblad

„Eine Geschichte von Zerstörung und der Zukunft des Fernsehens.“ Süddeutsche Zeitung

„Wie eine moderne Serie gestrickt.“ Stuttgarter Zeitung

„Zu faszinieren vermag die... Produktion... in ihrer Zusammenführung unterschiedlichster Beobachtungen an verschiedensten Standorten, was sich zu einer gewaltigen Stimmungslage verdichtet.“ Neue Zürcher Zeitung

„Das Unmögliche grandios erreicht.“ Le Monde

„Eine nie gesehene Virtuosität.“ Le Figaro

„Eine aussergewöhnliche Qualität.“ Direct Matin

„Das Projekt [...] macht aus den ehemaligen Gegnern Verbündete ..." Variety